Die Probefahrt mit dem Model Y

Es ist einfach super organisiert bei Tesla in Hannover, wir wurden schon gleich per Zufall (obwohl wir 20 Minuten zu früh waren) von dem Mitarbeiter empfangen, mit dem ich zuvor auch den Termin vereinbart hatte.

Es gab kein langes Hin und Her, nur die Frage: „Wissen sie, wie sie es bedienen, oder benötigen sie Hilfe?“. Auf meine Antwort: „Wir haben uns Unmengen an YouTube Videos angesehen.“, wurde das Auto von ihm aus dem Verkaufsraum heraus per Handy aufgesperrt, wir bekamen die Info wo die Keycard im Auto zu finden ist und hatten dann 45 Minuten Zeit mit dem Wagen zum machen „was wir wollten“.

In 2-3 Minuten Spiegel und Sitz einstellen und kurz mit der „Schaltung“ vertraut machen. Der Sitz auf der Fahrerseite war für mich angenehm einzustellen, ein Tick weiter zurück wäre zwar nett, aber selbst so konnte ich angenehm sitzen. Zum Vergleich mit Anjas Ford Kuga, in dem ich nicht fahren kann, da ich mir durch die Kniestellung selber das Lenken verbaue. Bei meinem BMW 3er kann ich den Sitz jedoch so weit zurück fahren, dass ich nicht mehr die Kupplung durchtreten könnte. Das aber nur zum Vergleich, wie gesagt ist der Sitz gut für mich einstellbar.

Ich brauchte so ca. 5 Minuten um mich an die SUV Aussicht des Model Y zu gewöhnen, danach fühlte sich das Auto schon sehr vertraut an. Beim Fahren kamen dann nach und nach die weiteren Funktionen zum Vorschein ohne vom Verkehr abzulenken. Die erste Piep: „Die Ampel ist grün, du kannst gerne fahren“ Meldung, war etwas ungewohnt, aber auch witzig.

Mein Empfehlung ist aber auf jeden Fall sich das mit den „Gängen“ vorher einmal anzusehen, für einen Gang-Fahrer ist es schon eine kleine Umgewöhnung. Da kamen mir die Videos, die wir zuvor gesehen hatten, sehr zu Gute.

Leider mussten wir verstellen das 45 Minuten doch schon recht knapp sind, gerade hat man das richtige Gefühl um nicht mehr so unsicher zu sein, da muss man sich schon auf die Rückfahrt machen. Diese nutzten wir dann aber, um den Fahrassistenten zu testen. Der ist schon cool, aber nach 30 Minuten der „ersten Kennenlernphase“ noch etwas spooky. Auf gerade Strecke mit leichten Kurven war es schon faszinierend, beim abbiegen an der Ampel, habe ich aber doch lieber manuell gelenkt. 🙂

Alles im allen hat uns das Erlebnis schon so überzeugt, das wir am Abend noch bestellt haben. Anja war eh schon klar, dass sie das Model 3 haben will und bei mir ging es bei der Probefahrt auch mehr darum, herauszubekommen wie es mit dem Platz auf dem Fahrersitz für mich ist. Dennoch hat die Probefahrt auch nochmals den Wunsch bestärkt.

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